„Hamburg ist am Tage eine große Rechenstube, in der Nacht ein großes Bordell.” [Q34]
1818 ermöglicht es Salomon Heine seinem Neffen sich mit dem Manufakturengeschäft Harry Heine & Comp. selbstständig zu machen. Nach dem Bankrott des Geschäfts des pflegebedürftigen Vaters löst Salomon auch Harrys Geschäft auf. Der Familie Heine ist klar, dass aus Harry kein erfolgreicher Kaufmann werden wird. Als neues Ziel seiner Lebensplanung legen sie ein Jurastudium fest. Auf Grund der schweren Erkrankung des Vaters zieht Heines Familie, unterstützt von Salomon Heine, nach Hamburg. So wird Hamburg für Heine zu einer zweiten Heimat.
Er reist im Laufe seines Lebens noch oft in die Hansestadt und ist dort mit vielen Künstlern befreundet. Die wichtigste Beziehung hat er zu dem Hamburger Verleger Julius Campe - mit dem ihm außer einer geschäftlichen Beziehung auch Freundschaft verbindet. Der Verlag Hoffmann und Campe veröffentlicht Bücher der bedeutendsten Autoren zur Zeit Heines wie z.B. von Ludwig Börne und auch viele Werke Heines, unter anderem: Reisebilder, Ideen. Das Buch Le Grand, Buch der Lieder.